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fermacell® Gipsfaserplatten: Neue Bauartgenehmigung für Gebäudeabschlusswände

02.07.2024

Zulassung für nichtbrennbares Wärmedämmverbundsystem

Im Rahmen der Weiterentwicklung für Lösungen im Holzbau präsentiert die James Hardie Europe GmbH jetzt die neue Allgemeine Bauartgenehmigung (Z-19.34-2702) für Gebäudeabschlusswände (F90-Baußen/F30-Binnen) mit fermacell® Gipsfaserplatten. Insgesamt hat das Unternehmen damit 21 fermacell™ Wandsysteme für tragende und raumabschließende Gebäudeabschlusswände im Portfolio. Als erster und bislang einziger Anbieter in Deutschland bietet die James Hardie Europe GmbH in einer allgemeinen Bauartgenehmigung Wandaufbauten mit nichtbrennbarem Wärmedämmverbundsystemen an.

Wenn es um das Thema Brandschutz geht, ist James Hardie mit fermacell® Gipsfaserplatten seit je her ein zuverlässiger Partner des Holzbaus. fermacell® Gipsfaserplatten verfügen über eine Allgemeine Bauartgenehmigung für Gebäudeabschlusswände (F90-Baußen/F30-Binnen). Diese beziehen sich auf insgesamt 21 verschiedene Wandsysteme, die zahlreiche Varianten für tragende und raumabschließende Gebäudeabschlusswände mit der Klassifizierung F90-B/F30-B ermöglichen. Dabei bietet die Bauartgenehmigung die Möglichkeit, mit verschiedenen Beplankungsvarianten der Außenbekleidung einen Aufbau für die F90-B Klassifizierung zu realisieren.

Insgesamt unterscheidet die Allgemeine Bauartgenehmigung drei verschiedene Wandsysteme. Bei allen drei Wandsystemen wird die Innenseite jeweils mit einer >12,5 mm dicken, nichtbrennbaren fermacell® Gipsfaserplatte (gem. ETA-03/0050) beplankt.

Zulässige Aufbauvarianten für die Wandaußenseite ist für Wandsystem 1 eine Beplankung mit jeweils zwei >12,5 mm, >15 mm oder >18 mm dicken nichtbrennbaren fermacell® Gipsfaserplatten. Alternativ kann die Außenwand hier auch (von außen nach innen) mit zwei >10 mm dicken fermacell® Gipsfaserplatten und einer >13 mm dicken normalentflammbaren Lage aus Holzwerkstoffplatten bzw. Furnierschichtholz beplankt werden. Die Dämmung erfolgt alternativ mit nichtbrennbarer Mineralwolle (Steinwolle oder Glaswolle), normalentflammbaren Dämmstoffen aus nachwachsenden Rohstoffen oder normalentflammbaren Holzfaserdämmplatten.

Wandsystem 2 bietet eine einlagige Lösungen mit der 15 mm fermacell® Powerpanel HD auf der Außenseite, die dann zugleich einen temporären Wetterschutz bzw. dauerhaft wirksamen Wetterschutz ermöglichen kann. So ist Planungs-/Ausführungssicherheit gewährleistet und die Möglichkeit gegeben, die zweite Gebäudehälfte zu einem späteren Zeitpunkt zu errichten, ohne dass umfangreiche Witterungsschutzmaßnahmen für die Beplankung erforderlich sind. Die Dämmung erfolgt hier mit Steinwolle.

Neu ist bei Wandsystem 3 das Aufbringen eines nichtbrennbaren Wärmedämmverbundsystems. Der Wandaufbau erfolgt raumseits sowie außenseitig z.B. mit einer 12.5 mm fermacell® Gipsfaserplatte. Außenseitig wird dann das entsprechende Wärmedämmverbundsystem aufgebracht. Vorteilhaft ist hierbei, dass i.V.m. mit einem System die Option besteht, das Achsmaß der Unterkonstruktion auf bis zu 850 mm zu erhöhen. Diese Vorteile leisten für die Vorfertigung im Zusammenhang mit Großformatplatten neue wirtschaftliche Lösungen.   

Die neue allgemeine Bauartgenehmigung bietet dem Holzbau zahlreiche Varianten und Lösungen für die Wandaufbauten und zudem umfangreiche Detaillösungen welche auf über 30 DokumentaAnlagen dargestellt sind. Durch die Definition von verschiedenen Details wie z.B. zu Fugenausbildungen, Deckenanschlüssen, Eckausbildungen, Fußpunktausbildungen sowie der Auswahl der Befestigungsmittel, die somit direkt ausführbar sind, bietet die neue Bauartgenehmigung dem Holzbauer eine hohe Planungs- und Ausführungssicherheit.

Viele weitere Informationen zu fermacell® Gipsfaserplatten sind unter www.fermacell.de zu finden.



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