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fermacell® Gipsfaserplatten - Allrounder für den Holzbau

23.05.2024

Seit mehr als 50 Jahren haben sich fermacell® Gipsfaserplatten im Holzbau bewährt. Und das hat seine Gründe: Vielfältige Formate und eine unschlagbare Stabilität bieten viel Planungsfreiheit und ermöglichen wirtschaftliche Lösungen in der Vorfertigung.

Das Angebot an Gipswerkstoffplatten im Markt ist groß. Da ist es schwer, den Überblick zu behalten. Zumal viele Produkte auch Vieles können. Aber oft ist der Holzbauer froh, wenn er auf einen echten Allrounder vertrauen kann, der einfach alles kann. Weil das schneller ist, weil er weniger Material benötigt, weil er damit Zeit und Geld spart, weil er nur eine Platte für alle Anwendungen benötigt und weil das vielfältige Angebot verschiedener Plattenformate wirtschaftliche Lösungen gewährleistet. Alles zusammen Gründe, die für die Verarbeitung von fermacell® Gipsfaserplatten im Holzbau sprechen und die dazu führen, dass der Holzbauer sich  in der Regel immer wieder für fermacell® Gipsfaserplatten entscheidet.

Ein einziger Plattentyp für alle Anforderungen erleichtert die Planung und Ausführung von Bauvorhaben. Denn fermacell® Gipsfaserplatten sind für Wand- und Deckenkonstruktionen gleichermaßen geeignet und universell als Bau-, Feuerschutz-, Schallschutz- und Feuchtraum-Platte einsetzbar. Sie sind in vielen verschiedenen Formaten für jede Wandhöhe (1500 x 1000 mm, 1250 x 2000 mm, 1250 x 2500 mm, 1250 x 2540 mm, 1250 x 2650 mm, 1250 x 2750 mm, 1250 x 3000 mm, 2540 x 6000 mm) verfügbar. Alle Standardformate werden in unterschiedlichen Plattendicken (10 mm, 12,5 mm, 15 mm und 18 mm) produziert. So steht immer das für jeden Anwendungszweck optimale Format in der richtigen Stärke zur Verfügung.

Dem Planer bietet diese Vielfalt maximale Freiheit. Für den Holzbauer ist sie die Option auf wirtschaftliche Lösungen in der Wandtafelfertigung. Denn große Formate sind – da zusätzliche Querfugen entfallen - bei reduziertem Fugenanteil schneller zu verarbeiten und benötigen weniger Verbindungsmittel. Bei Brandschutzanforderungen können die Fugen zudem stumpf gestoßen werden und eine Verspachtelung ist nicht erforderlich. Bei Anforderungen an die Oberflächengestaltung sind verschiedene Fugentechniken in der Ausführung möglich. Sind in der Ausführung zweilagige Beplankungen gewünscht bzw. erforderlich, besteht die Möglichkeit, die zweite Lage unterkonstruktionsneutral Platte in Platte zu befestigen wodurch die rationelle Verarbeitung weitergehend optimiert werden kann. Zusammengenommen reduziert dies den Materialbedarf und damit die Kosten merklich und sorgt insgesamt für deutlich kürzere Verarbeitungszeiten. Der geringere Materialverbrauch vereinfacht zudem die Logistik.

Es kommt dazu, dass für die Mehrzahl der Anforderungen im Holzbau eine einlagige Beplankung völlig ausreichend ist, noch dazu mit weniger Verbindungsmitteln. Hintergrund ist hier die hohe Stabilität und Belastbarkeit der fermacell® Gipsfaserplatten. Sie wird erreicht durch ein spezielles Herstellungsverfahren. Das Ergebnis ist eine durchgehend homogene Festigkeit über den gesamten Plattenquerschnitt hinweg. Dies sorgt sowohl für Stoßfestigkeit als auch für die hohe Stabilität und Belastbarkeit und ist die Grundlage für die guten statischen Werte der fermacell® Gipsfaserplatten.

Aufgrund ihrer hohen Stabilität sind fermacell® Gipsfaserplatten auch in einlagiger Beplankung statisch wirksam und können im Holzbau sowohl tragend als auch aussteifend vergleichbar zu Holzwerkstoffplatten verwendet und zur Beplankung und Bekleidung von Bauteilen eingesetzt werden. Dank der produktionsbedingten hohen Stabilität können sie in allen Erdbebengebieten für den Bau von ein- und mehrgeschossigen Gebäuden in Holztafelbauweise eingesetzt werden. Dabei bestehen bezüglich der Wandhöhen keine Einschränkung. Auch Höhen von mehr als drei Metern sind möglich. Die Platten können mit Klammern oder Nägeln befestigt werden. Die Eignung von fermacell® Gipsfaserplatten für den Einsatz in seismisch beanspruchten Gebieten ist durch die Europäische Technische Zulassung ETA-03/0050 nachgewiesen. Für die nationale Anwendung in Deutschland ist für die Bemessung des Lastfalls Erdbeben die Allgemeine Bauartgenehmigung (Z-9.1-434) mit ihren ergänzenden Bestimmungen für die Planung, Bemessung und Ausführung maßgeblich.


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